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Treue Freunde.

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Eine kurze aber vergnügliche Runde im Dehnepark!

Herausforderung: 1 (Sandale)
Rundwanderung: Dehnepark vorbei an Ruinenvilla und Rosenteich
Tracklänge: 1,46km
Startpunkt: Busstation Rapfhaelheim, Rosentalgasse
Koordinaten: 48°12'20.95"N, 16°15'50.18"E
Öffis: U4 > Hütteldorf Q Autobus 147 > Raphaelheim

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TRACKVERLAUF
Der Dehnepark ist mit öffentlichen Verkehrsmittel (Linien 47A, 147 und 49) gut zu erreichen. Luna und ich steigen an der Busstation »Raphaelheim« in der Rosentalgasse aus und steuern schnurstracks den Park-Eingang zu. Ein geschwungener Pfad führt nach unten zum Spielplatz; es duftet nach Bärlauch. Luna schwenkt nach rechts, und ich folge ihr in Richtung Spielplatz. Schaukel, Rutsche, Sandkiste, Holzwippe und Drehringelspiel sorgen bei den jüngsten Parkbesuchern für lautes Freudengekreische.

Wuffis allerdings ist der Eintritt verboten. Luna und ich schauen den Kindern eine Zeitlang zu, dann gehen wir nach links, am Brunnen vorbei in Richtung WC-Anlagen (ganz wichtig!) und Ruinenvilla. An der schlendern wir gemütlich vorbei, lesen die Infotafeln und gehen dann einfach der Nase nach weiter (Achtung Wuffis: Kletten-Gefahr). Verlaufen kann man sich nicht; die Pfade führen zwar weitläufig durch das Areal, sie sind aber immer miteinander verbunden, und letztendlich führen sie alle zurück zum Spielplatz.

Wir machen einen Schwenk und kommen dann zum Rosenteich. Hier treffen wir auf zwei Hunde, die sich einen Spaß daraus machen, durch das Wasser zu laufen. Luna als echter Labrador macht sofort mit.

Nach einer kurzen Rast folgen wir dem Rosenbach und kommen letztendlich zurück zu unserem Ausgangspunkt in der Rosentalgasse. Luna und ich waren gemütlich ca. zwei Kilometer unterwegs. Aber wer will, kann hier sicher einen längeren Weg gehen.

HISTORISCHES
Der Dehnepark wurde nach dem K.u.K.-Zuckerbäcker August Dehne (1796-1875) benannt, der das rund 50.000 Quadratmeter große Areal im Rosental am Osthang des Hausberges von Hütteldorf Mitte des 19. Jahrhunderts kaufte. Angelegt wurde es allerdings schon 1791 als englischer Landschaftsgarten für die Fürstin Maria Antoine Paar (geb. Liechtenstein). Ursprünglich fanden sich im Park verschieden Bauten wie kleine Tempel, Pavillons und Grotten, doch einzig die Ruinenvilla überdauerte die Zeit.

In den 30er-Jahren kaufte der berühmte Wiener Filmregisseur und -schauspieler Willi Forst (1903-1980) den Dehnepark. 1969 erwarb die Stadt Wien das Areal und machte es vier Jahre später der Öffentlichkeit zugänglich.

Frösche und Schildkröten
Jeden Frühling kann man ein ungewöhnliches Schauspiel erleben: Unzählige Kröten begeben sich auf Wanderung zu ihren Laichplätzen – und das mitten in Wien. Vor allem der Dehnepark mit seinem Rosenteich übt eine starke Anziehungskraft auf die verliebten Tiere aus. Ihre Reise kann lebensgefährlich sein, denn gerade in der Dämmerung sind die dunkel gefärbten handtellergroßen Kröten kaum zu sehen und kommen deshalb vor dem Verkehr oft im Verkehr ums Leben. Freiwillige TierschützerInnen verhindern mit nächtelangen Rettungsaktionen das Schlimmste.

Doch auch die Nachbarn sind erwähnenswert, denn der Teich ist außerdem für die seltene Rotwangen-Schmuckschildkröte zum trauten Heim geworden.


UMGEBUNGSTIPPS

Großes Schutzhaus Rosental
Gastgarten mit wunderschönem Ausblick
Öffnungszeiten: Mo bis Sa von 11:00 bis 21:00 Uhr (Küche bis 20:00 Uhr)
So von 11:00 bis 20:00 Uhr (Küche bis 19:00 Uhr)
1140 Wien, Heschweg 320

Weinschenke im Fuhrmannhaus
Heurigenbuffet in gemütlicher Atmosphäre
Öffnungszeiten: Mi bis So von 14:00 bis 22:00 Uhr (ausgenommen Bauernmarkt)
1140 Wien, Linzersstraße 404

Rodelmöglichkeit im Dehnepark
Wintertipp: Wenn’s schneit, ist hier Rodelspaß für die ganze Familie angesagt.
Siehe auch >> Weisse Vergnügen

Von: Robert Sonnleitner

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