GassiTrack Wien

Wache Lauscher.

Benschi am WaldwegBärlauchHund mit AstInstitutWiese

Von Königen und Kreuzeichen am Wilhelminenberg.

Herausforderung:  3 (für ausdauernde Wuffs)
Rundwanderung: Wilhelminenberg über Otto-Koenig-Warte und Kreuzeichenwiese
Tracklänge: 5,43km
Startpunkt: Bushaltestelle Kollburggasse
Koordinaten: 48°13'07.17"N, 16°17'41.76"E
Öffis: U3 > Ottakring Q 146B > Kollburgasse

TRACKBESCHREIBUNG
Das westliche Gebiet Ottakrings wird überstrahlt von der Jubiläumswarte. Die Warte lassen Pirie, Alina und ich aber diesmal im wahrsten Sinn links liegen und bewegen uns durch nach Bärlauch duftende Wälder.

 
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TRACKVERLAUF
Unser Familienausflug startet an der Bushaltestelle Kollburggasse. Nach wenigen Metern biegen wir halb links in den Paulinensteig ein. Der Steig verwandelt sich in weiterer Folge in einen Waldweg. Im Frühjahr begleitet uns der Duft unzähliger Bärlauchfelder. Der Weg führt uns zu einer Wiese mit Pavillon und Spielplatz. Nach kurzer Tollerei mit anderen Hundefreunden verlassen wir die Wiese durch den Wald in Richtung Savoyenstraße, queren diese und biegen links ab. Wir folgen für etwa 350 Meter einem Waldweg, ehe wir an einem Abgrenzungszaun scharf rechts abbiegen.

Mithilfe der blau-weißen Markierung erreichen wir vorerst die Otto-Königs-Warte und landen in weiterer Folge an der Kreuzzeichenwiese. Die Wiese queren wir, verlassen diese geradewegs in den Wald hinein und biegen nach 50 Meter halb rechts in einen Trampelpfad ab. Hier breiten sich Pfade in alle Richtungen aus, wichtig ist nur auf dem zu bleiben, der an den Rand der Kleingartensiedlung führt. Nach 500 Meter erreichen wir den Siedlungsrand, halten uns dabei rechts, bewegen uns entlang der Siedlung und kommen zum plätschernden Dornbach. Zwischen Siedlung und Dornbach wandern wir dem schmalen Pfad entlang, müssen das eine oder andere Hindernis überwinden (umgestürzter Baum) und biegen über einen kleinen Steg am Ende des Weges rechts ab.

Weiter in Bachnähe auf einem Waldpfad und in ständiger Bärlauch-Begleitung erreichen wir wieder festen Boden unter den Pfoten. Nach wenigen Metern auf der Andergasse biegt Pirie rechts auf die Eselstiege ab. Oben angekommen schlendern wir rechts in die Savoyenstraße. 250 Meter am Gehsteig entlang biegen wir links, dem Stadtwanderweg 4a folgend, in eine Schotterstraße ein. Vorbei an einem Mausoleum erreichen wir mit Pirie wieder unseren Ausgangspunkt.

HISTORISCHES
Das heute bekannte Schloss Wilhelminenberg wurde im frühen 20. Jahrhundert errichtet. Viel früher stand auf dem Grundstück aber ein anderes Schloss, Graf Lascy erwarb das dazugehörende Grundstück am Predigtstuhl im Jahre 1781. Fürst Demetrius von Gallitzin kaufte ihm die Besitzungen wenige Jahre nach Baubeginn ab. Moritz von Montléart war im 19. Jahrhundert mehrere Jahre Besitzer des Schlosses, seine Gattin Wilhelmine diente als Namensgeberin. Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde das Schloss abgerissen und auf dem Grundstück ein Palais errichtet. In weiterer Folge diente es als Lazarett und Genesungsheim, als Sitz der Wiener Sängerknaben, Heim für Sonderschülerinnen und aktuell als Hotel.

Der Bärlauch ist los.
Pünktlich zum Ende des Winterschlafs finden sich im Wienerwald riesengroße, stark duftende Bärlauchfelder, die Pflanze gilt als eine der ersten Heilpflanzen im Frühling.

Bärlauch für Hunde? Viele medizinische Studien raten von Lauchgewächsen für Hunde ab, viele andere Studien sehen keine Bedenken. In diesem Fall ist weniger mehr!

Bärlauchpesto für Zweibeiner:
Bärlauch, Parmesan, gehackte Pinienkerne und reines Olivenöl (gleiche Menge wie Bärlauch und langsam zufügen) im Mörser zu einem sämigen Pesto mörsern. Den Abschluß bildet Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Schmeckt vorzüglich mit Spaghetti oder Crostini. Dazu ein gutes Glas Wein.

Carpe diem!

UMGEBUNGSTIPPS
Restaurant am Heuberg
Wiener Küche und Mostheuriger
1170 Wien, Röntgengasse 39

Villa Aurora
Wiener und internationale Küche
1160 Wien, Wilhelminenstraße 237

Weinbau Leitner
Geöffnet von April bis Oktober
1160 Wien, Sprengersteig 68

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