Track, Vienna, News

GREEN WIEN.

FassadeBlumenContainerKutschkergasseWUK

Viele Farben hat Green Wien, man muss halt um die Ecken ziehen!

 

Herausforderung: 1 (Sandale)
Streckenwanderung: Währing/Alsergrund über Arne-Karlsson-Park und Strudelhofstiege
Startpunkt: Währinger Straße/ Ecke Kutschkergasse, 1180 Wien
Koordinaten: 48°13'33.72"N, 16°20'41.32"E
Öffis: U2 > Station Schottentor, Linie 41 > Station Kutschkergasse

TRACKBESCHREIBUNG
WildUrb goes sustainable! Unter diesem Motto entstand im Rahmen des StudentInnen Projektes "INEX Sustainability Challenge 2012" folgender excellent recherchierter NachhaltigkeitsWALK durch Währing/Alsergrund. Vier junge Damen machten sich auf den Weg, um die nachhaltigen Wesenszüge der Stadt Wien zu erforschen. Was braucht eine Stadt, um nachhaltig zu sein? Was macht gerade diese Stadt zu einem Vorbild für Nachhaltigkeit? Wie können mehrere Sektoren auf einer Route verknüpft werden? Diesen Fragen wurde intensiv nachGEHgangen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen...

Denn will man doppelt nachhaltig walken, kann man diese außerordentlich umweltfreundliche Fortbewegungsart mit entsprechend thematischen Blickwinkeln kombinieren. Doppelt motiviert darf man dann erfahren, dass es nicht zwingend einen Wald braucht und keine grünen Auen, um der Nachhaltigkeit hautnah begegnen zu können.

Auch die Stadt bietet Nachhaltiges, im Großen als auch im Kleinen. Und weil der städtische Raum für einen immer größeren Teil der Menschen zum Lebensraum wird, ist die nachhaltige Entwicklung hier besonders bedeutend. Sowohl die Highlights, als auch Alltägliches der nachhaltigen Stadt können durchs Walken erkundet werden. Walk sustainable!

gpsiesLink

TRACKVERLAUF
An der Kreuzung Währingerstraße/ Kutschkergasse treffen am gleichnamigen Kutschkermarkt Ökolebensmittel und Grünmarkt-Laune aufeinander. Der Einkauf von Proviant ist da zwar verlockend, jedoch nicht nötig, da man über Schul- und Hans-Sachs-Gasse zum Cafe Schopenhauer gelangt. Der Philosoph Schopenhauer sah den Menschen von blindem, individuellen Willen und Egoismus getrieben. Das Café lädt hier ein, selbst über die Blindheit der Menschen für Nachhaltigkeit zu philosophieren. Als Zeichen für ein nachhaltiges, oder zumindest "Grünes" Verständnis können die originellen Bepflanzungen der Fensterbänke in der Schopenhauerbzw. Semperstraße gesehen werden.

Nicht sempern, sondern selbst anpacken heißt es auch ein Stück weiter im WUK in der Währingerstraße. In der ehemaligen Lokomotiv-Fabrik läuft man mit dem ThemaNachhaltigkeit offene Türen ein. Das ehemalige Werkstättengebäude bietet neben Workshops mit breiten Inhalten eine tolle Plattform, um das Thema Nachhaltigkeit im Kontext zu anderen aktuellen Fragestellungen zu diskutieren.

Wer lieber weiter erkundet, walked entlang der Severingasse hinunter zum Arne-Karlsson-Park, einer kleinen Grün-Oase inmitten des städtischen Treibens. Als "originelle Abgrenzung" zur Währingerstraße hin, können die Müllcontainer gesehen werden. Diese stehen aufgereiht zwischen Gehsteig und Park und bieten Möglichkeiten, die leergetrunkenen Wasserflaschen richtig zu entsorgen, bevor man in die Strudlhofgasse einbiegt. Gepflasterte Straßen mit gesandeten Fugen bescheren hier nicht nur Gehvergnügen, sondern erlauben auch das Versickern von Regen direkt in den Erdboden. Wasserreich ist auch die Strudlhofstiege. Gesäumt von Grünpflanzen ist in die Mitte der Stiege ein Brunnen integriert. Wasserversorgung war nicht immer selbstverständlich und auch heute sollte man neugierig bleiben wie sich denn die Wasserkreisläufe in Wien schließen. Gleich um die Ecke im Park des Palais Lichtenstein wird z.B. bewässert was ansonsten vertrocknen würde.

Was einerseits fraglich erscheint ergibt vielleicht Sinn wenn man die Biodiversität betrachtet: wer hätte zum Beispiel gedacht, dass die Blüten der Blumenbeete das Halten von Bienenvölkern in der Stadt Wien ermöglichen? Weitere spannende Erkenntnisse bietet der Baumlehrpfad im Liechtensteinpark. Vertikales Grün findet man in un mittelbarer Nähe an der Fassade des Hotels Harmonie. Begrünung von Gebäuden bietet nicht nur eine optische Aufwertung, für Insekten und kleine Vögel bieten die Ranken an der Hausmauer Unterschlupf. Zuflucht für erschöpfte Walker wird hingegen im Dreiklang geboten. Der Nachhaltigkeitsgedanke wird hier im Suppentopf und in der Kaffeetasse serviert. Wohl bekomm`s!

UMGEBUNGSTIPPS

Kutschkermarkt
Obwohl der Kutschkermarkt neben dem Brunnenmarkt einer der letzten beiden Straßenmärkte Wiens ist, ist er selten überfüllt. Hier findet man zahlreiche (Bio-)Produkte aus der Region.

Café Schopenhauer
Das Café Schopenhauer ist ein typisches Wiener Kaffeehaus mit preiswerten Kaffeehausspeisen, sowie Billard- und Spieltischen. Wie früher in vielen Cafés üblich, gibt es auch hier keine Schank, sondern vielmehr seitlich eine kleine Kaffeeküche
www.cafeschopenhauer.at

WUK
Im Werkstätten- und Kulturhaus finden regelmäßig Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen aus Politik, Gesellschaft, Kunst, Kultur und Vielem mehr statt. Unter den 17 Gruppen des Werkstättenbereichs gibt es u.a. auch eine Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt.
www.wuk.at

Liechtensteinpark
Heute als Landschaftsgarten in Privatbesitz, wurde der einstige Barockgarten 1711 von Johann Adam Andreas Fürst von Liechtenstein in Auftrag gegeben und von Jean Trehet entworfen. Das Herzstück im Palais Liechtenstein bildet die private Kunstsammlung des Fürsten von und zu Liechtenstein. Auf dem gesamten Gelände
herrscht Hundeverbot.

Dreiklang
Hier findet der erschöpfte WILDURBs biologische Vollwertschmankerl – leider ist an Samstagen, Sonn- und Feiertagen geschlossen. www.3klang.info


VERANTWORTLICH

für Konzeption, Inhalt, Umsetzung:
Iris Denk, Margret Kurz, Claudia Nägler, Linda Robens

Dieses Projekt entstand im Rahmen der INEX Sustainability Challenge 2012 in Kooperation mit WildUrb.

Track-Folder hier downloadbar!

 

By: Iris Denk, Margret Kurz, Claudia Nägler, Linda Robens

Kommentare einloggen oder registrieren

All entries must be in accordance with the Wild Urb terms and conditions of use.

Nothing found in the guestbook.

German